Stellungnahme zur Grundschule Borchshöhe - Ablehnung des Antrages auf 10-jährige Schule

Nach den Wahlversprechen und dem rot/grünen Koalitionsvertrag zum „länger gemeinsam lernen“ ist die Festschreibung des 2/3-Säulen-Modells auf 10 Jahre für Eltern eine herbe Enttäuschung.

Einzig die Möglichkeit einzelner Schulen sich als Modellschulen zu profilieren, bringt etwas Hoffnung.

Die Grundschule Borchshöhe ist als 6-jährige Grundschule bei Eltern äußerst beliebt. Eltern,deren Kinder von anderen Schulen längst auf Förderzentren "abgeschoben" worden wären, berichten durchweg positiv. Hier wird jedes Kind so angenommen, wie es ist und auf dem eigenen Entwicklungsstand bestmöglich gefördert.

Diese Schule findet weit über die Grenzen Bremens hinaus große Anerkennung.
So erfüllt es einen mit Stolz, wenn in dem bekannten Film "Treibhäuser der Zukunft" die GS Borchshöhe als beispielhaft gezeigt wird.

Der Vernunft gehorchend, müsste ein Ausbau zur 10-jährigen Schule stattfinden, anstatt sie auf 4 Jahre zurück zu fahren.

Eine Zusammenführung mit dem SZ Lerchenstr. würde ein bereits erprobtes System um Jahre zurückwerfen. Dann müssten 2 Schulen ein gemeinsames System erarbeiten und sich damit wieder den Anfangsschwierigkeiten aussetzen. Ein Gelingen ist nicht garantiert, das Konzept der GS Borchshöhe würde kompromissbedingt verwässert.

Wir fordern alle Verantwortliche auf, diese Schule als Modellschule zuzulassen und einen Ausbau zur 10-jährigen Schule zuzulassen.

Mit freundlichen Grüßen

Gesamtelternbeirat Sonderpädagogik/Förderzentren

Elvira Eckert
Helena Jeske
Petra Kettler
Helmut Peter

2009-03-01_Stellungnahme_GEB.pdf